Herr Gröhler, stellvertretender Bürgermeister und Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Herr Maasberg, Leiter des Grünflächenamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, stellten sich den Fragen von Anwohnern und interessierten Bürgern zum Thema Lietzensee und Lietzenseepark. Hier einige wichtige Informationen zu geplanten Maßnahmen:
Ort: Piano-Café, Neue Kantstr. 20, Ecke Herbartstraße
Beginn ab 18:30 Uhr, Möglichkeiten zum Gespräch
19:00 Uhr Lesung
Irene Fritsch liest aus ihrem neuen Roman "Kalter Krieg am Lietzensee".
Ein Roman, dessen Handlung in den politischen Wirren im noch ungeteilten Berlin vor dem Bau der Mauer spielt.
1952. Die Notaufnahmestelle in der Kuno-Fischer-Straße in Berlin-Charlottenburg ist Zielpunkt für Flüchtlinge, die zu Hunderttausenden aus der Sowjetzone in den Westen fliehen. Hier und in den Häusern und Straßen ringsum den Lietzensee treffen die Personen des Romans zusammen: Einheimische, Flüchtlinge und Spitzel, verstrickt in einem Geflecht von Liebe, Verrat, Hass und Geldgier. Am Ende steht ein Mord.
Gelingt es nach mehr als fünfzig Jahren der jungen Musiklehrerin Anna, den Mord aufzuklären?
Die diesjährige Mitgliederversammlung findet wie im vergangenen Jahr im Helene-Weber-Haus, Wundtstr. 40-44 statt. (Näheres und die Einladung hierzu kommen per Post.)
Uhrzeit: 18:00 bis 20:30 Uhr
Wir wollen diesen Abend nicht nur mit Reden, Planungen und Diskussionen verbringen, sondern auch etwas vorweihnachtliche Gemütlichkeit bei einem Glas Glühwein, Kaffee und Kuchen genießen.
Dazu brauchen wir natürlich Ihre Ideen und Anregungen - und bei der Vorbereitung Hilfe!!! Wir freuen uns daher über Kuchen, Kaffee und viele fleißige Heinzelmännchen......
Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie mithelfen wollen unter:
kontakt(at)buerger-fuer-den-lietzensee.de
Und wir freuen uns auf Sie!
Es grüßt herzlich,
Ihr Vorstand
Aus "Aufstand der Möwen" - Epigonautenverse
und "Geduldig die Glut"
von Peter-Ulrich Schedensack,
Vereinsmitglied
Im Rahmen unseres monatlichen LietzenseeTreffs im Piano-Café am Lietzensee (jeden ersten Donnerstag im Monat) wurden auch diesmal wieder alle Erwartungen erfüllt! Der Lyriker Peter-Ulrich Schedensack las aus seinen Gedichtbänden "Aufstand der Möwen" und "Geduldig die Glut" witzige, besinnliche und romantische Gedichte.
Mit seinen manchmal launigen und auch manchmal nachdenklichen Versen sowie mit seinem gelungenem Sketch in der Rolle des genervten Hausmeisters -
vorgetragen in hessischer Mundart - der sich über die Allgegenwart des Handys - sogar auf dem Friedhof klingelt es gelegentlich - beklagt, zauberte Peter-Ulrich Schedensack ein Lächeln auf die Gesichter seiner Zuhörerschaft. Die wunderbaren Melodien, die Christian Schaffarczyk, Inhaber des Piano-Cafés, am Flügel dazu erklingen lies, hat sicher mancher in Gedanken mit nach Hause genommen. Und dort erklingen sie vielleicht immer noch ab und zu?
Streit auf dem Lietzensee
Eine Welle sieht vor sich die nächste,
spricht zu ihr: "Jetzt komme ick!
Am besten jehste."
Die Angesprochne ruft zurück:
"Kiek dir kurz um, dann wehste:
Hier findet keene Welle
janz alleene Jlück."
Frage
Er zieht von links nach rechts,
von rechts nach links
gleichmütig seine Bahn.
Ich frage mich:
Wie kann der Schwan
bei dieser Art zu reisen
Ankunft und Abfahrt unterscheiden?
Kommt's ihm womöglich darauf an,
Willkomm und Abschied zu vermeiden?
in "Aufstand der Möwen"
Unzählige bunte Blätter fallen wie Goldtaler von den Bäumen - und man braucht sie eigentlich nur noch zusammenkehren!!!
Mit viel Spaß und Muskelkraft sind unsere Mitglieder und Anwohner des Lietzensees bei unseren diesjährigen Laubhark-Aktionen den Miniermotten wieder mit Besen und Harken zu Leibe gerückt.
Die Kastanien wissen es zu schätzen, davon sind wir überzeugt!
und es wird gebuddelt, was das Zeug hält. Die Blumenzwiebeln wollen jetzt in die Erde. Wir pflanzen 3.500 Narzissen, Scilla und Tulpen und freuen uns jetzt schon auf die Pracht im kommenden Jahr.
Übrigens: Tulpen - seit 450 Jahren gibt es Tulpen in Europa
Die Geschichte der Tulpe in Europa beginnt erst Mitte des 16. Jahrhunderts. Niemand hatte bis dahin eine solche Blüte zu Gesicht bekommen.
1554 kehrte der Habsburger Gesandte O.G. de Busbecq nach erfolgreichen Friedensverhandlungen mit Suliman dem Prächtigen aus Konstantinopel nach Wien zurück. Er brachte einige Tulpenzwiebeln für die Kaiserlichen Garten mit, deren späterer Leiter Carolus Clusius war.
Die erste blühende Tulpe war eine Sensation, ihr Ruhm verbreitete sich rasch in Europa.1593 verließ C. Clusius mit seiner Tulpensammlung Wien, um an der Universität in Leiden zu lehren. Auch hier war das Interesse an dieser exotischen Blume überwältigend und man begann überall in Holland mit der Vermehrung. Die Tulpe wurde zur Modepflanze und eine regelrechte "Tulpomanie" setzte ein. (mehr)
Am Freitag, den 16.10.2009 von 18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr haben wir - wie auch im Vorjahr - den diesjährigen "Runden Tisch" zum Lietzenseepark veranstaltet. Hierzu hatten wir Herrn Gröhler, Baustadtrat und stellvertretender Bürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Herrn Maasberg, Leiter des Grünflächenamtes, eingeladen.
Für das große Interesse an dieser Veranstaltung möchten wir uns herzlich bei allen Mitgliedern und Gästen bedanken. Demnächst werden wir über diesen Abend ausführlich berichten. Sollten Sie hierzu noch Ideen und Anregungen haben, schreiben Sie uns!
Diskussionsthemen waren:
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