Infos zum "Runden Tisch" am 16. Oktober 2009

Herr Gröhler, stellvertretender Bürgermeister und Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Herr Maasberg, Leiter des Grünflächenamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, stellten sich den Fragen von Anwohnern und interessierten Bürgern zum Thema Lietzensee und Lietzenseepark. Hier einige wichtige Informationen zu geplanten Maßnahmen:

  • Der Uferbereich des Lietzensees wird - bedingt durch die Zuteilung von Investititonsmitteln für "Arbeiten an der Uferbefestigung und Wiederherstellung von Wegen" (700.000 €), die nicht von der Haushaltssperre betroffen sind - denkmalgerecht, entsprechend des Parkpflegewerkes von Erwin Barth, saniert werden. U. a. ist vorgesehen, die alten verrotteten Tropenholzumrandungen durch neue Eichenpalisaden zu ersetzen und den Uferbereich partiell mit Schilf- und Uferbegrünung sowie Iris-Bepflanzung zu ergänzen. Die Ausschreibungen hierzu erfolgen noch in diesem Jahr (2009). Aufträge werden an fachlich hoch qualifizierte Architekten und Erwin-Barth-Spezialisten vergeben. Durch die anstehenden Erdarbeiten sind Behinderungen im Park zu erwarten. Die Wege im Bereich der Schillerwiese bekommen als Eingang zum Park eine artgerechte Führung.
  • Baumanpflanzungen bzw. Nachpflanzungen sind vorerst nicht geplant, solange das o.g. Bauvorhaben im Gange ist. Hier sind die Weisungen des Landesdenkmalamtes maßgeblich und entscheidend. Herr Maasberg informierte, dass von der Senatsverwaltung ein neues Parkpflegewerk in Auftrag gegeben worden sei. Sobald dieses vorliegt, wird es dem Verein vorgestellt.
  • Zur Situation des Cafés am großen Kinderspielplatz wird auf längere Sicht eine Veränderung angestrebt, die beim Auslaufen des bisherigen Vertrages ein Interessenbekundungsverfahren nach sich zieht. Die Sanierung der Toiletten im "Parkwächterhäuschen" hat laut Herrn Baustadtrat Gröhler erste Priorität und wird voraussichtlich 2010 in Angriff genommen.
  • Die Schäden an der Kleinen Kaskade können aufgrund fehlender Finanzmittel leider noch nicht saniert werden.
  • Zur Wasserqualität des Sees stellten Herr Jahnke und Herr Köster der Firma Köster-Umwelt-Technik GmbH, Berlin, ein kostenfreies Pilotprojekt zur Seewasser-Sanierung vor, das in Abstimmung mit dem Umweltamt und dem Grünflächenamt beispielhaft am See umgesetzt werden soll. Es wird mehrere Monate dauern und nach vorherigen Messungen der Wasserqualität und Erhalt entsprechender Genehmigungen voraussichtlich im Mai 2010 starten. Die wasserrechtliche Genehmigung des Umweltamtes liegt bereits vor. Das Bezirksamt/ Grünflächenamt muss das Vorhaben ebenfalls genehmigen. Herr Maasberg schlug daher der Firma Köster-Umwelt-Technik GmbH ein diesbezügliches Gespräch im Grünflächenamt vor. Nach Durchführung des Vorhabens werden die Ergebnisse dem Verein "Bürger für den Lietzensee e.V." vorgestellt.
  • Die unbefriedigende Situation am Erwin-Barth-Platz wurde angesprochen und ein hierzu vorbereiteter Plan mit Vorschlägen des Vereins an Herrn Gröhler übergeben. Laut Herrn Gröhler wird voraussichtlich eine Finanzierung von Umgestaltungsmaßnahmen des Platzes und der Spielstrasse nicht vor 2018 möglich sein.
  • Es wurde noch einmal in Sachen Hundeleinenzwang und Beseitigung von Hundekot sowie nächtliche Ruhestörungen auf die Zuständigkeit des Ordnungsamtes hingewiesen.

 

 

 

Im Dezember

Am 3. Dezember 2009 laden wir wieder herzlich ein zum LietzenseeTreff


Ort: Piano-Café, Neue Kantstr. 20, Ecke Herbartstraße
Beginn ab 18:30 Uhr, Möglichkeiten zum Gespräch
19:00 Uhr Lesung

Irene Fritsch liest aus ihrem neuen Roman "Kalter Krieg am Lietzensee".
Ein Roman, dessen Handlung in den politischen Wirren im noch ungeteilten Berlin vor dem Bau der Mauer spielt.

1952. Die Notaufnahmestelle in der Kuno-Fischer-Straße in Berlin-Charlottenburg ist Zielpunkt für Flüchtlinge, die zu Hunderttausenden aus der Sowjetzone in den Westen fliehen. Hier und in den Häusern und Straßen ringsum den Lietzensee treffen die Personen des Romans zusammen: Einheimische, Flüchtlinge und Spitzel, verstrickt in einem Geflecht von Liebe, Verrat, Hass und Geldgier. Am Ende steht ein Mord.
Gelingt es nach mehr als fünfzig Jahren der jungen Musiklehrerin Anna, den Mord aufzuklären?

 

 

Zum Vormerken:

Mitgliederversammlung am Freitag, den 27. November 2009

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet wie im vergangenen Jahr im Helene-Weber-Haus, Wundtstr. 40-44 statt. (Näheres und die Einladung hierzu kommen per Post.)
Uhrzeit: 18:00 bis 20:30 Uhr

Wir wollen diesen Abend nicht nur mit Reden, Planungen und Diskussionen verbringen, sondern auch etwas vorweihnachtliche Gemütlichkeit bei einem Glas Glühwein, Kaffee und Kuchen genießen.
Dazu brauchen wir natürlich Ihre Ideen und Anregungen - und bei der Vorbereitung Hilfe!!! Wir freuen uns daher über Kuchen, Kaffee und viele fleißige Heinzelmännchen......
Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie mithelfen wollen unter:
kontakt(at)buerger-fuer-den-lietzensee.de

 

Und wir freuen uns auf Sie!

Es grüßt herzlich,
Ihr Vorstand

 

 

Peter-Ulrich Schedensack

LietzenseeTreff: "Ein Lächeln im November" - Lesung mit Musik (5. November 2009)

Aus "Aufstand der Möwen" - Epigonautenverse
und "Geduldig die Glut"
von Peter-Ulrich Schedensack,
Vereinsmitglied

Im Rahmen unseres monatlichen LietzenseeTreffs im Piano-Café am Lietzensee (jeden ersten Donnerstag im Monat) wurden auch diesmal wieder alle Erwartungen erfüllt! Der Lyriker Peter-Ulrich Schedensack las aus seinen Gedichtbänden "Aufstand der Möwen" und "Geduldig die Glut" witzige, besinnliche und romantische Gedichte.

Mit seinen manchmal launigen und auch manchmal nachdenklichen Versen sowie mit seinem gelungenem Sketch in der Rolle des genervten Hausmeisters -
 vorgetragen in hessischer Mundart - der sich über die Allgegenwart des Handys - sogar auf dem Friedhof klingelt es gelegentlich - beklagt, zauberte Peter-Ulrich Schedensack ein Lächeln auf die Gesichter seiner Zuhörerschaft. Die wunderbaren Melodien, die Christian Schaffarczyk, Inhaber des Piano-Cafés, am Flügel dazu erklingen lies, hat sicher mancher in Gedanken mit nach Hause genommen. Und dort erklingen sie vielleicht immer noch ab und zu? 

Streit auf dem Lietzensee

Eine Welle sieht vor sich die nächste,
spricht zu ihr: "Jetzt komme ick!
Am besten jehste."

Die Angesprochne ruft zurück:
"Kiek dir kurz um, dann wehste:
Hier findet keene Welle
janz alleene Jlück."


Frage

Er zieht von links nach rechts,
von rechts nach links
gleichmütig seine Bahn.

Ich frage mich:
Wie kann der Schwan
bei dieser Art zu reisen

Ankunft und Abfahrt unterscheiden?
Kommt's ihm womöglich darauf an,
Willkomm und Abschied zu vermeiden?

in "Aufstand der Möwen"

 

Laubhark-Aktion am Lietzensee

Laubaktion am Lietzensee ( Samstag, 31. Oktober und 7. November 2009)

Unzählige bunte Blätter fallen wie Goldtaler von den Bäumen - und man braucht sie eigentlich nur noch zusammenkehren!!! 

Mit viel Spaß und Muskelkraft sind unsere Mitglieder und Anwohner des Lietzensees bei unseren diesjährigen Laubhark-Aktionen den Miniermotten wieder mit Besen und Harken zu Leibe gerückt.
Die Kastanien wissen es zu schätzen, davon sind wir überzeugt!

 

Der nächste Frühling kommt bestimmt

und es wird gebuddelt, was das Zeug hält. Die Blumenzwiebeln wollen jetzt in die Erde. Wir pflanzen 3.500 Narzissen, Scilla und Tulpen und freuen uns jetzt schon auf die Pracht im kommenden Jahr.

Übrigens: Tulpen - seit 450 Jahren gibt es Tulpen in Europa
Die Geschichte der Tulpe in Europa beginnt erst Mitte des 16. Jahrhunderts. Niemand hatte bis dahin eine solche Blüte zu Gesicht bekommen.

1554 kehrte der Habsburger Gesandte O.G. de Busbecq nach erfolgreichen Friedensverhandlungen mit Suliman dem Prächtigen aus Konstantinopel nach Wien zurück. Er brachte einige Tulpenzwiebeln für die Kaiserlichen Garten mit, deren späterer Leiter Carolus Clusius war.
Die erste blühende Tulpe war eine Sensation, ihr Ruhm verbreitete sich rasch in Europa.1593 verließ C. Clusius mit seiner Tulpensammlung Wien, um an der Universität in Leiden zu lehren. Auch hier war das Interesse an dieser exotischen Blume überwältigend und man begann überall in Holland mit der Vermehrung. Die Tulpe wurde zur Modepflanze und eine regelrechte "Tulpomanie" setzte ein.  (mehr)

"Runder Tisch"

Am Freitag, den 16.10.2009 von 18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr haben wir - wie auch im Vorjahr -  den diesjährigen "Runden Tisch" zum Lietzenseepark veranstaltet. Hierzu hatten wir Herrn Gröhler, Baustadtrat und stellvertretender Bürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Herrn Maasberg, Leiter des Grünflächenamtes, eingeladen.

Für das große Interesse an dieser Veranstaltung möchten wir uns herzlich bei allen Mitgliedern und Gästen bedanken.  Demnächst werden wir über diesen Abend ausführlich berichten. Sollten Sie hierzu noch Ideen und Anregungen haben, schreiben Sie uns!

 Diskussionsthemen waren:

  • Baumfällungen / ausbleibende Wiederanpflanzungen,
  • Toilettensituation im Park,
  • Zukunft des Cafés am Großen Spielplatz,
  • Gründe für die wiederholte Verschiebung von Maßnahmen zur geplanten Seeuferbefestigung und Wegeverbesserung,
  • Drogensituation im Park,
  • Umgestaltung des Erwin-Barth-Platzes / Spielstrasse am Kaiserdamm,
  • Wasserqualität des Lietzensees,
  • Plan für eine Wasserfontäne im See,
  • zukünftige Vereinsaktivitäten sowie weitere Themen, Fragen, Kritiken, etc., die von Mitgliedern und Gästen während der Veranstaltung eingebracht wurden.

 

 

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