Bürger für den Lietzensee e.V.
Wundtstr. 40-44
14057 Berlin
030 - 30 20 19 07
Vor 125 Jahren begann mit der Eröffnung der Dampfstraßenbahn vom Bahnhof Zoo nach Halensee am 5.5. 1886 die Erfolgsgeschichte des Kurfürstendamms als Boulevard. Mittlerweile ist er nicht nur Mittelpunkt der westlichen City Berlins, er ist auch weltweit der bekannteste Boulevard Deutschlands."
"Häuser und Menschen am Kurfürstendamm" - zu diesem Vortrag von Birgit Jochens, Direktorin des Heimatmuseums Charlottenburg-Wilmersdorf laden wir herzlich im Rahmen unseres LietzenseeTreffs ein. Näheres finden Sie hier.
Das 1987 gegründete Museum Charlottenburg-Wilmersdorf widmet sich mit seinem Archiv, der Sammlung und Veranstaltungen der Erforschung und Vermittlung der Regional- und Alltagsgeschichte des Bezirks sowie der Berliner Kulturgeschichte. Außer Sonderausstellungen zu den genannten Bereichen werden regelmäßig Oster- und Weihnachtsausstellungen gezeigt.
Am 1. März laden wir ein zu einer Historischen Führung durch das Haus des Rundfunks in der Masurenallee. Bitte melden Sie sich an unter: kontakt(at)buerger-fuer-den-lietzensee.de
Treffpunkt: 17 Uhr im Lichthof des Hauses des Rundfunks, Masurenallee
8. Februar
Angesichts des herrlichen frostigen und sonnigen Wetters lockt es natürlich die Spaziergänger in Scharen in die Natur - und auch auf die Seen. Schlittschuhläufer, Fahrradfahrer, Hunde, Menschen mit und ohne Kinderwagen haben nur ein Ziel - ihr Vergnügen auf dem Eis. Doch die Gefahr ist mit unterwegs. Man sieht sie nicht und hört sie nicht! Durch den Dauerfrost hat sich eine dicke Eisschicht auf dem Lietzensee gebildet. Der Anblick ist trügerisch. Im See befindet sich eine Belüftungsanlage, die das Wasser erwärmt und die Strömungsverhältnisse verändert. Und in den kommenden Tagen soll es wärmer werden.
Die Warnungen der Wasserschutzpolizei finden sich hier.
LietzenseeTreff am 2. Februar
Allen Besuchern des Lietzenseesparks fallen bei Spaziergängen im Park die Schwäne auf. Sie strahlen eine majestätische Gelassenheit aus, die in den Bann zieht. In dem Film "Schwäne: Halbgötter in Weiß" (Buch und Regie: Herbert Oswald) wurde unser ehemaliges Schwanenpaar - Gustav und Molly – mit der Kamera durch ein aufregendes Jahr begleitet. Dabei erfuhr das staunende Puplikum, dass Schwäne ca. 100.000 Federn ihr eigen nennen, durchschnittlich 15 kg wiegen und in früheren Zeiten auch schon mal als Braten verspeist wurden. Unseren Berliner Schwänen ist dieses Schicksal offensichtlich erspart geblieben. Sie sind die glücklichen Nachkommen der Schwäne aus Teichen Friedrich des Großen und des damaligen Adels.
Zurück zum Film: Neben dem Brautwerben, der Paarung, dem Eierlegen, dem Brüten, der Aufzucht, ersten Flugversuchen und dem Entlassen der Jungen in eine eigene Zukunft, waren in diesem liebenswerten Film auch viele kulturhistorische Sequenzen eingebettet. Neben faszinierenden Naturimpressionen aus unserem Park - man fragt sich, wie viel Zeit müssen die Filmschaffenden aufgewendet haben und wie viel Glück müssen sie auch gehabt haben, um diese Bilder zu bekommen - wurden wir sowohl in die Geschichte wie auch in andere Parks entführt, nach Köln und nach England.
Irene Fritsch einen herzlichen Dank für das gelungene (Ersatz)programm.
Norbert Voß, Mitglied