Bürger für den Lietzensee e.V.
Wundtstr. 40-44
14057 Berlin
030 - 30 20 19 07
Das Jahr 2011 geht dem Ende zu. Dies soll uns Anlass sein, uns bei unseren Mitgliedern, Förderern und Freunden unserer Initiative "Bürger für den Lietzensee e.V." für die finanzielle, physische oder auch ideelle Unterstützung in diesem Jahr zu bedanken. Der große Gartenarchitekt und Gestalter des Lietzenseeparks Erwin Barth gab für den Park das Motto aus: der Jugend zum Spiel, dem Alter zur Ruh', der Stadt zum Schmuck. Diesem Anspruch möglichst weit gerecht zu werden und den Lietzenseepark mit seiner Natur, seiner Gartenbauarchitektur und Kunst als denkmalgeschützten Landschaftspark zu erhalten und zu pflegen, das ist die Zielsetzung der Initiative "Bürger für den Lietzensee e.V.". Wir engagieren uns damit für Anwohner und Besucher des Parks und unterstützen damit auch das Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf, dem in Zeiten großer Sparmaßnahmen ohne zusätzliches ziviles Bürgerengagement keine umfassende Pflege des Parks und des Sees mehr möglich ist.
Zum Ausklang des Jahres 2011 somit ein DANKESCHÖN allen unseren zwischenzeitlich auf die Zahl 137 angewachsenen Vereinsmitgliedern für ihre Beiträge, praktische Mitarbeit Mitarbeit in Arbeitsgruppen, Anregungen zum Vereinsgeschehen etc., - ein Dankeschön auch an die Nicht-Vereinsmitglieder, die uns bei verschiedensten Aktionen im Lietzenseepark geholfen haben sowie ebenfalls - den weiteren Förderern und Freunden unserer Initiative für Spenden und vielfältige ideelle Unterstützung.
Allen Mitgliedern, Förderern und Freunden des Vereins wünschen wir Glück, Gesundheit und Zufriedenheit im Neuen Jahr 2012.
Der Vorstand „Bürger für den Lietzensee e.V.“
Udo Sonnenberg
Udo Becker
Erwin Tetzlaff
Gudrun Tetzlaff
Der Verein hatte eingeladen zum diesjährigen "Runden Tisch".
Thema war die Situation rund um den Lietzensee sowie aktuelle Probleme wie:
Das Protokoll geht den Mitgliedern zu.
Das haben Sie verpasst: Eine spannende Lesung beim LietzenseeTreff am 10. November 2011 im Pianocafé am Lietzensee. Irene Fritsch, Autorin und unser hochverdientes Vereinsmitglied, las aus ihrem aktuellen Krimi "Charleston in der Drachenburg". Es ist der vierte Roman um Hauptheldin Anna, die wie die Autorin seit ihrer Kindheit am Lietzensee lebt.
1926. Leni Brose, ein junges Mädchen vom Lande, kommt nach Berlin, um Telefonistin zu werden. Schnell wächst sie in die Rolle einer modernen, berufstätigen Frau hinein, lernt aber auch durch ihre Liebe zu einem angehenden Schriftsteller - vor dem Hintergrund des aufkommenden Nationalsozialismus - die Schattenseiten des Lebens kennen.
Jahre später fällt Lenis Tagebuch der jungen Musiklehrerin Anna in die Hände, und sie beginnt zusammen mit ihrer Freundin Carla, die Geheimnisse, die Leni umgaben, und sogar einen Mord aufzudecken.
Herrliches Wetter, die ersten bunten Blätter und volle Cafés: Herbst am Lietzensee. Ob als junge Mutter mit Kinderwagen von der Gruppe "Laufmamalauf" beim sportlichen Trainingslauf, oder zum Trompete spielen im frühen Morgenlicht, oder einfach nur zum Rumtoben - jede/r kann hier im Park auf seine Weise glücklich sein. Kommen Sie doch einfach mal vorbei!
oder "Was pflanze ich mit diesem unverständlichen Namen da eigentlich ein?" Das hat sich bestimmt so manche/r unserer fleißigen Helfer und Helferinnen am letzten Samstag beim Eingraben der 3.000 Blumenzwiebeln gefragt.
Die Gewöhnliche Sternhyazinthe (Chionodoxa luciliae), auch Schneeglanz oder Gewöhnlicher Schneestolz genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Ursprünglich kommt sie aus einem Gebirge der westlichen Türkei. Diese und viele anderen Zwiebelgewächse haben in unserem Park ein neues Zuhause gefunden.
Lassen Sie sich im kommenden Frühjahr überraschen!
16. Oktober
Der LietzenseeTreff am 6. Oktober 2011 fand diesmal nicht im Piano-Café statt, sondern im Gebäude des ehemaligen Reichskriegsgerichts und späteren Kammergerichts am Lietzenseepark (Witzlebenstraße/Ecke Witzlebenplatz). Hier, am authentischen Ort, sprach unser Mitglied Prof. Dr. Harald Weber über "Die Prozesse im Reichskriegsgericht in der Zeit des Nationalsozialismus". Hier lesen Sie mehr!
"I'm Singing In The Bin" ("Ich singe im Mülleimer")! Dieses und andere Lieder wie "Rubbish Keeps Falling On My Head" ("Müll fällt auf meinen Kopf") könnten Touristen und Bewohner in London demnächst nicht nur zum Schmunzeln verleiten, sondern auch dazu anregen, ihren Müll in die singenden und sprechenden Mülleimer zu werfen. Ab Mitte Oktober werden 25 der singenden Mülleimer in London und einige in Liverpool aufgestellt. Sollte das Projekt Erfolg haben, bleiben Sie dort dauerhaft. (Berliner Morgenpost, 27.09. 2011)
Aber vielleicht fühlt sich ja auch manch einer von der Singerei genervt und beschließt lieber seinen Müll zu Hause zu entsorgen? Wir sollten unbedingt von den Londonern lernen!
G.T.
17. September
Wir starten durch: Im Rahmen der Berliner-Engagement-Woche unter dem Motto "Berlin - unsere saubere Stadt: Mach mit!" war natürlich auch unser Verein mit dabei. Lauter fleißige Helfer und Helferinnen buddelten sich wie die Maulwürfe durch Wildwuchs und Brennesseln und haben am Ende dieser Aktion nicht nur viel Sand in den Schuhen nach Hause getragen, sondern auch viele nette Gespräche und Eindrücke im Gepäck und einen "sensationell" guten Käsekuchen im Magen.
Wir danken den vielen zahlreichen Helfern von Herzen für ihr Engagement und freuen uns auf den nächsten Einsatz!
9. September 2011
"Zweihundert Euro sind schon mal ein guter Anfang für die Anschaffung von Seerosen", meint Erwin Tetzlaff freudestrahlend, der diese Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit im Lietzenseepark anläßlich des diesjährigen Tages des Ehrenamtes erhielt. Erwin Tetzlaff betreut die Vereinsfinanzen und hat sich als "Retter" der maroden Parkbänke einen Namen gemacht. Alle von der Stadt Charlottenburg-Wilmersdorf ausgelobten Ehrenamtspreise wurden von der bekannten Schauspielerin Mariella Ahrens, Gründerin des Vereins "Lebensherbst e.V", den Preisträgern überreicht.
Kino-Abend im Nachbarschaftshaus am Lietzensee: Am Donnerstag, den 8. September wurde dort um 19 Uhr der Krimi "Ein Mord am Lietzensee" gezeigt (90 Minuten, ZDF, 1978, nach dem Buch von Richard Hey). Ob hier der Lietzensee tatsächlich zu sehen war oder ein anderer schöner See in Berlin oder anderswo, blieb der Phantasie des zahlreich erschienenen Puplikums überlassen. Auf jeden Fall war nicht der Gärtner der Mörder, sondern eine Truppe lebenslustiger Senioren, die sich die "Organisation zur Erhöhung des Lebensgefühls" auf die Fahnen geschrieben hatte.
Am 30.07.1897 wurde die Berliner Suarezstraße in Charlottenburg nach dem Juristen Carl Gottlieb Suarez benannt (vormals Prinzessinnenweg). In den 70er Jahren, den Zeiten der "Sperrmüllaktionen" in Berlin, entwickelte und etablierte sich die Suarezstraße zur Fachstraße für Antiquitäten, die heute - am 3. September - ihre "Antikmeile" feiert.
Bei herrlichem Sonnenschein, Musik, Sekt und guter Laune ließen sich die vielen Besucher von kuriosen, schönen oder auch praktischen Angeboten der diesjährigen "Antikmeile" in der Suarezstraße verführen. Auch der Verein "Bürger für den Lietzensee e. V." ist mittendrin und präsentiert sich mit Infos, Bildern und Büchern den interessierten Besuchern.
Lietzenseepark, 20.08. 2011: Sommerpause hin oder her - heute ging es dem "städtischen Begleitgrün" - so der (in)offizielle Begriff für "Unkraut" bei einer großen Park-Putzaktion an den Kragen bzw. an die Wurzeln. Kommentare von Parkbesucher wie "Da kann man doch herrlich Salat von machen" blieben von unserer Seite unkommentiert.
Zum Vormerken: Am Samstag, den 10. September wird weitergemacht. Und am 17. September - auch ein Samstag - machen wir mit beim Berliner Aktionstag "Berlin - unsere saubere Stadt, Berlin räumt auf - Mach mit!"
(Zeit und Ort finden Sie in den Aushängen und Aufstellern im Park).
Im Juli und August ist Sommerpause! Genießen Sie die schönen Tage und auch die Regentage.
Wir freuen uns dann wieder auf gemeinsame Aktivitäten nach der Sommerpause. Die Termine ab September 2011 finden Sie hier!
Auch unser beliebtes Kulturprogramm LietzenseeTreff geht ab September im Piano Café in die nächste Runde.
Bitte teilen Sie uns kurz mit, wenn Sie an Straßenfesten und am Ehrenamtstag mitmachen möchten oder aktiv beim Blumenzwiebelpflanzen und Laubharken dabei sein wollen. Auch unsere Gruppe "Öffentlichkeitsarbeit" sucht noch aktive, kreative Mitstreiter.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Vorstand
Am Donnerstag, dem 23.06. 2011, um 19 Uhr, fand in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek, Nehringstr. 10, 14059 Berlin, ein Vortrag mit Lichtbildern von Irene Fritsch mit dem Thema "Geschichte des Lietzensees" statt.
Seit sechs Jahrzehnten wohnt die Autorin am Lietzenseepark. Sie kennt die wechselhafte, spannende Geschichte dieses Berliner Wohngebiets so gut wie kaum jemand sonst und die hat sie bereits 2011 in ihrem Buch "Leben am Lietzensee" geschildert.
Seither hat sie den Lietzensee zum Schauplatz mehrer Romane gemacht, in denen sie um das historische Geschehen - Nationalsozialismus, Nachkriegszeit, Kalter Krieg - fiktive Kriminalgeschichten entwickelt.
Der Vortrag war eine Veranstaltung des Freundeskreises der Stadtbilbliothek Charlottenburg-Wilmersdorf in Zusammenarbeit mit dem Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. und der Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf.
Auf dem letzten LietzenseeTreff vor der Sommerpause, am 3. Juni 2011, sprach Frau Dr. Gudrun Fritsch vom Käthe-Kollwitz-Museum im voll besetzten Pianocafé über das Thema "Käthe Kollwitz - Bildhauerin aus Leidenschaft". Hier lesen Sie mehr.
Ab Freitag, dem 20. Mai wird für den Zeitraum von 6 Wochen im Lietzenseepark der Baustellenbereich um die Schillerwiese einschließlich des Uferweges für den öffentlichen Durchgang gesperrt. Ab Witzlebenplatz wird für diese Zeit ein provisorischer Weg angelegt, um durch die Sperrung keine Sackgasse entstehen zu lassen. Die Sperrung dient der Sicherheit der Parkbesucher und Parkbesucherinnen, da der Materialtransport und die Bauarbeiten auf der Fläche der Schillerwiese unter erheblichem Einsatz von Baumaschinen erfolgen müssen.
Pressemitteilung vom 17.05. 2011, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Wie uns Herr Klaus-Dieter Gröhler, Bezirksstadtrat und stellv. Bürgermeister von Berlin-Charlottenburg mitteilte, wird das von der Event-Agentur Tommy Erbe hier am Lietzensee geplante Seefest nicht stattfinden, da es keine ausreichende kommunalpolitische Unterstützung gab.
Der gestrige LietzenseeTreff, ausnahmsweise am Freitag, dem 6. Mai 2011, war wieder ein voller Erfolg. Dem zuständigen Pfarrer, Pater Gimbler, ist es gelungen bei seiner Führung durch die St. Canisius-Kirche die ca. 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieser Veranstaltung anderthalb Stunden lang mit architektonischen, ästhetischen, lokolhistorischen und theologischen Aspekten zu "fesseln". Hier lesen Sie mehr!
Pressemitteilung
Berlin, den 08.04.2011
Am Dienstag, dem 12.04.2011 beginnen die Abbrucharbeiten des ehemaligen Betriebsgebäudes des Grünflächenamtes an der Schillerwiese im Lietzenseepark und werden voraussichtlich am 21.04.2011 beendet sein. Anschließend erfolgen die Erneuerung der Wegeflächen und die Gestaltung der angrenzenden Vegetationsflächen nach dem Vorbild der historischen Planung von Erwin Barth. Die bisherigen Revierstandorte Lietzensee, Mierendorffplatz und Schustehruspark werden zur Kostenreduzierung am Schustehruspark zusammengelegt. Dadurch ist der Abbruch des bisherigen Betriebsgebäudes im Bereich Wundtstraße/Kaiserdamm möglich.
Die Bauarbeiten für die Neugestaltung der Schillerwiese nach denkmalhistorischem Vorbild und Plänen von Erwin Barth haben am Montag dieser Woche (21.3.) begonnen. Die Wiese ist mit einem Bauzaun umzogen und wird für ca. drei Monate vom Kaiserdamm bis zum Seeufer nicht begehbar sein. In einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag (24.3.) warben Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler und Grünflächenamtsleiter Christoph Maasberg um Verständnis dafür, dass diese Maßnahme in der nun beginnenden warmen Jahreszeit durchgeführt werden muss und dass das Einschränkungen bezüglich der Nutzung des Parks mit sich bringe. Man musste jedoch die Frostperiode abwarten, um beginnen zu können. Gröhler betonte, dass das Projekt Schillerwiese einen erheblichen Anteil an der Gesamtinvestition von 950T€ (Uferbefestigung und Schillerwiese) aus mache – 450T€. Im Zuge der Maßnahmen werden auch die Baracken abgerissen, die derzeit dem Grünflächenamt als Betriebshof dienen. Das Grünflächenamt verlagere seinen Sitz komplett in die Schlossstraße/Schusterusstraße. Das bedeutet für den Lietzenseepark zwar weniger Präsenz durch die Mitarbeiter. Der „Betriebshof-Platz“ werde aber begrünt und neubepflanzt, sodass es nach Gröhlers Aussage den Park insgesamt aufwerte.
Hinsichtlich der Baumfällaktionen entschuldigten sich die Bezirksamtsvertreter nochmals für die nicht ausreichende Kommunikation im Vorfeld. Der Baustadtrat erläuterte, dass man bei einigen Bäumen einfach zugunsten der Sicherheit („Im Zweifel für die Sicherheit!“) tätig werden musste. Insgesamt habe man 12 große Bäume fällen müssen. Dafür seien jedoch 65 Neupflanzungen geplant. Unser Verein wird lt. Herrn Maasberg auf meine konkrete Frage hin in Kürze vier oder fünf Hinweisschilder bekommen, wo wir entsprechend der denkmalhistorischen Vorgaben für neue Bäume werben/Spenden sammeln können. Ein Großteil der neuen Bäume wird rund um die Schillerwiese gepflanzt. So sollen schließlich in den unteren Ecken der Schillerwiese zum See hin jeweils vier Pyramidenpappeln stehen. Vier neue Bäume auf der vom Kaiserdamm aus gesehenen rechten Seite und zwei zu den großen beiden auf der rechten linken Seite. Darüber hinaus sind zwei sechseckige Sitzgruppen geplant, die mit Rotdornbäumen bepflanzt werden sollen. Es sollen 20-25 zusätzlich Sitzbänke aufgestellt werden. Die Hauptbaumplanzungen werden voraussichtlich im Oktober 2011 vorgenommen, weil jetzt zum einen das Frühjahr schon zu weit fortgeschritten ist und zum anderen während der Arbeiten neugepflanzte Bäume ggf. Schaden nehmen könnten.
Der Zugangsbereich zur Schillerwiese am Kaiserdamm wird ebenfalls nach Barth`schem Vorbild neu gestaltet. Zur Straße hin wird der Platz mit Naturpflastersteinen und zur Wiese hin mit wasserdurchlässigem Asphalt befestigt (s. Skizze). Auf jeder Ecke soll ein Pappelrondell eingerichtet werden – ähnlich der Bepflanzung vor der großen Kaskade am Süd-See. Auch die Wege am See entlang und Richtung Spielplatz erhalten eine wassergebundene Decke, werden also nicht geteert oder gar betoniert.
Schließlich hob Baustadtrat Gröhler hervor, dass es sich bei den Investitionen in die denkmalgetreue Wiederherstellung der Schillerwiese um gut investiertes Geld handle, weil sich insbesondere unser Verein mit den zahlreichen Aktivitäten so verdient um den Park mache. Ein Lob, was der Vorstand gerne an die Mitglieder weitergibt. In Kürze wird die Berichterstattung sicherlich auch in der Berliner Zeitung und in der Berliner Woche zu finden sein. Zu einem geplanten Seefest machte Gröhler keine Aussage. In dieser Frage, die viele Anwohner bewegt, wird der Verein aber in engem Austausch mit dem Bezirk bleiben.
Udo Sonnenberg
Samstag, 12. März 2011
Der Fühling liegt in der Luft am Lietzensee. Das erste Grün der Narzissen und Tulpen wagt sich zaghaft an die Oberfläche und das letzte Eis schmilzt auf dem See. Enten und Schwäne haben das Wasser wieder in Besitz genommen. Unser neues Schwanenpaar - ganz in strahlendem Weiß - wird von Spaziergängern bewundert und mit Futter verwöhnt. In den Cafes und auf den Bänken genießen die zahlreichen Parkbesucher die ersten wärmenden Sonnenstrahlen.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf informiert:
Im Nordteil des Parks wurden nachstehende Bäume gefällt:
2 Pappeln, 100 uns 150 cm, Morschung, Gutachten liegt vor
1 Pappel, 170 cm, Hallimasch
1 Götterbaum, 60 cm, Wurzelhelsfäule
1 Linde, 90 cm, Stammfäule
1 Linde, 45 cm, abgebestorben
1 Ahorn, 40 cm, Stammfäule
1 Kastanie am Spielplatz, 70 cm, Pilzbefall
Im Südteil des Parks wurden gefällt:
2 Pappeln 100 und 120 cm, Morschung, Gutachten liegt vor
2 Baumhasel, 60 und 80 cm Stammfäule
Über „Kunst im Park – Die Plastiken von Volkmar Haase“ sprach Prof. Döring in unserem Februar-Treff am 3.2. Bei der Begrüßung des Referenten gab Irene Fritsch einen kurzen Rückblick auf die Anfänge unseres Bürgervereins, den Herr Döring im April 2004 gegründet hatte. Dann führte Herr Döring, nach unterhaltsamen einführenden Worten über die Plastiken im Park früher und heute, einen überaus sehenswerten Film über Volkmar Haase und seine Plastiken vor, den er in seinem Wohnort Brüssow gedreht hatte. Der Film zeigte das Haus von Volkmar Haase, vorwiegend ein schönes Museum für seine zahlreichen Großplastiken aus Edelstahl, und den Garten, in dem ebenfalls, harmonisch in die Landschaft eingebettet, seine Kunstwerke aus allen Schaffensperioden aufgestellt waren. Mit einer kurzen Aussprache schloss dieser wieder sehr gelungene Abend. I.F.
Um im Lietzensee ein Fischsterben wie im vorigen Jahr zu verhindern, hat das Grünflächamt Kontrollen des Sauerstoffgehalts im See durch das Fischereiamt veranlasst. Dabei wurde festgestellt, dass der Wert für de Fischfauna im Lietzensee in einem akzeptablen Bereich liegt. Damikt dies auch künftig gewährleistet ist, wurden zwei Belüftungsgeräte beschafft. Ab März werden um die Schillerwiese die Wege erneuert und Pflanzen entsprechend den Plänen Erwin Barths gesetzt. Im Uferbereich werden drei Bäume gefällt.
Am 6. Januar 2011, in der ersten Veranstaltung des LietzenseeTreffs im neuen Jahr, sprach die Heilpraktikerin, Sozialpädagogin und Baumforscherin über das Thema: „Was können wir mit Bäumen auf der Gefühlsebene lernen“. Frau von Heyden stellte ihre Erkenntnisse vor, die sie bei der Untersuchung von Bäumen und ihrer Wirkung auf das Bewusstsein der Menschen gesammelt hat. Jeder Baum hat nach ihrer Meinung eine bestimmte Essenz, die die Menschen berührt. Z.B. sagt uns die Linde: „Leben kommt und geht, wer sich emotional einlässt wird weise“ oder die Kiefer „Ich habe den Mut, anders zu sein“. Es wurde ein sehr interessanter und ungewöhnlicher Abend, weil die Zuhörer lernten, die ihnen so vertrauten Bäume aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen. I.F.
Bei der Mitgliederversammlung am 17. Dezember 2010 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Kurzporträts der einzelnen Vorstandsmitglieder finden Sie hier.
Die Vorstandsmitglieder von links gesehen:
Gudrun Tetzlaff, Schriftführerin
Udo Sonnenberg, Vorsitzender
Udo Becker, stellv. Vorsitzender
Erwin Tetzlaff, Schatzmeister
Wie das alte Jahr zu Ende ging, so fängt das neue Jahr an. Mit Eis und Schnee und klirrender Kälte. Schon Anfang Dezember wirbelten die ersten Flocken durch die Luft. Und seither sind Park und See unter einer dicken Schneedecke verborgen. Enten und Schwäne haben sich ein anderes Winterquartier gesucht, in dem das Wasser nicht zugefroren ist und noch Nahrung zu finden ist. Aber in den Sträuchern sitzen drei Spatzen! Vielleicht auch mehr?
Die drei Spatzen
In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie Hans hat's niemand nicht.
Sie hör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Christian Morgenstern (1871-1914)